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Schülerarbeiten vom Didgeridoo bis zum Windkanal: Berlins einzige Montessori-Gesamtschule setzt neue Maßstäbe für handlungsorientiertes Lernen

Berlin-Köpenick, 12. Oktober 2007: Dem Unterricht in deutschen Schulen mangelt es an Nähe zum wirklichen Leben, lautet ein zentraler Kritikpunkt der PISA-Studie. Doch auch hierzulande ist es möglich, schulischen Wissenserwerb mit praxisnahen Anforderungen zu verbinden: Die Schüler der zehnten Jahrgangsstufe der Freien Montessori Schule in Berlin-Köpenick präsentieren in diesen Tagen ihre Große Praktische Arbeit, die neben theoretischen Kenntnissen auch jede Menge Kreativität und handwerkliches Geschick verlangt. Erst vor wenigen Tagen hat der Senat Berlins einziger Montessori-Gesamtschule eine Bewerbung als Pilotprojekt zur ganztägigen Gemeinschaftsschule empfohlen.

Projektarbeit in der Lerngruppe 10 der Freien Montessori Schule Berlin-KöpenickEin Dokumentarfilm über die eigene Lerngruppe und eine Website im Flash-Format, ein Windkanal zum Testen von Tragflächen und Segeln, ein Didgeridoo und ein Übungsschlagzeug, mit dem man trommeln kann, ohne die Nachbarn zu verschrecken. - die Aufgabenstellungen und Lösungsansätze sind vielfältig. Gemeinsam ist allen Schülerarbeiten, die in diesen Tagen in der Freien Montessori Schule in Berlin-Köpenick präsentiert werden, dass für ihre Erarbeitung neben Faktenwissen auch planerische und handwerkliche Fähigkeiten sowie reichlich Ideen und Kreativität erforderlich waren.

"Alle Schüler standen im Frühling vor der Aufgabe, sich ein Projektthema überlegen und den für ihre Arbeit geeigneten Mentor finden zu müssen", erläutert Martina Schlechte, Pädagogin der Freien Montessori Schule und des Kinderhauses Berlin. "Danach galt es, diese ersten Ideen weiterzuentwickeln und die eigentliche Arbeit zu planen. Nach den Sommerferien begannen die Schüler mit der Umsetzung ihrer Arbeiten, für die ihnen sechs Wochen Zeit blieb."

Die Große Praktische Arbeit ist der Montessori-Abschluss, mit dem das zehnjährige Lernen in Berlins einziger Montessori-Gesamtschule endet. - "Komplexe und praxisnahe Aufgaben selbständig meistern zu können, ist elementarer Bestandteil des reformpädagogischen Ansatzes von Maria Montessori", so Martina Schlechte abschließend. "Die dafür erforderlichen Kompetenzen kann man meist in keinem Lehrbuch finden. Bei uns erfahren Schülerinnen und Schüler schon früh, wie sich Kopfarbeit und Handwerk verbinden lassen. Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten den Herausforderungen des Lebens zu stellen, heißt auch, sie ernst zu nehmen. Und die erreichten Ergebnisse zeigen, dass wir mit unserem Ansatz richtig liegen. - Übrigens suchen wir derzeit noch einen geeigneten Partner, der die tollen Exponate unserer Schüler in seinen Räumen einem breiteren Publikum präsentieren könnte."

Am 12. Oktober werden die Projektarbeiten der zehnten Jahrgangsstufe im Dachgeschoss des Schulgebäudes in der Köpenzeile 125 präsentiert. Die Projekt-Messe ist ab 9:30 Uhr geöffnet. Die eigentliche Projekt-Präsentation beginnt um 10:00 Uhr und endet gegen 12:30 Uhr.

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Das beigefügte Foto dürfen Sie im Zusammenhang mit unserer Meldung frei verwenden. Bildunterschrift: Neue Maßstäbe für handlungsorientiertes Lernen - Projektarbeit in der Lerngruppe 10 der Freien Montessori Schule Berlin-Köpenick (Foto: Freie Montessori Schule). - Druckfähiges Bildmaterial zum Downloaden finden Sie auch in unserem Online-Pressebereich unter http://www.montessorischule-berlin.de/pressemitteilungen.html.

Pressekontakt: Martin Schaarschmidt
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Sollten Sie unser Material nutzen, würden wir uns über die Zusendung eines Beleg-Exemplars an folgende Adresse sehr freuen: Freie Montessori Schule und Kinder-haus Berlin, Köpenzeile 125, 12557 Berlin.


Redaktioneller Hinweis:
Freie Montessori Schule und Kinderhaus Berlin sind eine Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis sechzehn Jahren in der Einheit von Kinderhaus und Ganztagsschule. Derzeit besteht die Einrichtung aus Kinderhaus, Grundschule und Oberschule in der Sekundarstufe I; der Aufbau der Sekundarstufe II wird angestrebt In der Einrichtung werden die konsequente Umsetzung einer umfassenden Montessori-Pädagogik und damit ein selbst bestimmtes Lernen gewährleistet. Ziel der Freien Montessori Schule sowie des Kinderhauses Berlin ist es, die Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Begabungen und Neigungen zu achten, sie zu fördern und ihre Kompetenzen zu entwickeln. Als selbstbewusste Persönlichkeiten sollen sie sich verantwortungsvoll in die Gestaltung der Gesellschaft einbringen können. Der Besuch der Bildungseinrichtung soll Kindern unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern ermöglicht werden. Weitere Informationen unter: www.montessorischule-berlin.de.