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Raumkonzept

Die von Maria Montessori sogenannte »vorbereitete Umgebung« umfasst neben den Materialien und dem Pädagogen auch den inneren und äußeren Raum.

Mit unserem Raumkonzept ordnen wir den Räumen selbst oder ihren strukturierten Teilbereichen Funktionen zu. Damit können sich Kinder und Jugendliche möglichst selbstständig Inhalte erarbeiten und entscheiden, wo sie lernen möchten.

Die Strukturierung erfolgt nach den verschiedenen thematischen Bereichen entsprechend dem Montessori-Prinzip:

Die Materialien werden von den PädagogInnen dargeboten und sind außerordentlich gut geeignet, Neugier und Lernbereitschaft der SchülerInnen zu wecken. Durch sie wird Theoretisches erfahrbar und greifbar gemacht, um dem jungen Geist Klarheit, Ordnung und Strukturierung zu offenbaren. Lernen ist nicht zuerst ein Vorgang des Empfangens, sondern ein Prozess des selbständigen Begreifens und Begriffenes anzuwenden. Dadurch wird selbstständiges und nachhaltiges Lernen inspiriert.

Die für die Kinder wichtigen Materialien befinden sich in von ihnen gut erreichbarer Höhe und sind in einem offenen Regalsystem überschaubar geordnet.

Die Montessori-Materialien werden durch andere Arbeitsmittel, Bücher und Nachschlagewerke (Link zu Bibliothek) und Experimentierräume ergänzt. Auch der runde Teppich als Treffpunkt für Spiele, Gespräche, Lieder und gemeinschaftliche Aktionen findet sich in jedem Gruppenraum wieder.

Galerie: Räume in Kinderhaus und Schule

Bitte klicken Sie die gewünschte Abbildung an, um sie zu vergrößern:

Fachraum Physik
Fachraum Physik
Flur
Flur
Kinderhausraum
Kinderhausraum
Kreativraum
Kreativraum
Lerngruppenraum
Lerngruppenraum
Werkstatt
Werkstatt
 

Bibliotheken

Bücher spielen eine große Rolle im Alltag unserer Kinder und Jugendlichen.

Für jede Jahrgangsstufe gibt es mittlerweile eine eigene kleine Bibliothek, die mit viel ehrenamtlicher Arbeit von Eltern betrieben werden. Dazu kommen Lesekurse, Besuch von Autorenlesungen, der »Mittelpunktbibliothek« unseres Stadtteiles, aber auch der Amerika Gedenkbibliothek.

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Höhepunkt wie schon im letzten Jahr war auch diesmal wieder ein Tagesausflug zur Leipziger Buchmesse.

Hier eine kleine Auswahl von Büchern aus unseren Bibliotheken.

Der Hof

Für die Dekade 2005-2014 wurde das »Grüne Klassenzimmer« von der UNESCO als offizielles Bildungsprojekt für nachhaltige Entwicklung benannt. Es stellt sich die Aufgabe, das Umweltwissen zu mehren und das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes unserer natürlichen Ressourcen durch eigenständiges Forschen und Entdecken begreiflich zu machen.

Diesem Anspruch stellen auch wir uns mit der Gestaltung und Nutzung unserer Außenräume, nicht nur in der unmittelbaren Nähe, sondern überall dort, wo wir mit den Kindern und Jugendlichen leben und arbeiten.

Da wir nicht in Klassen, sondern in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen arbeiten, trifft der Begriff des „Klassenzimmers“ nicht ganz zu, wohl aber der Inhalt, mit dem er das Lernen in der Natur beschreibt.

Unsere Schule verfügt über einen etwa 3000 qm großen Schulhof, der noch vor 6 Jahren eine Betonfläche mit schönem Baumbestand war. Eltern, Mitarbeiter und Kindern legten viele Hände an, um ihn in die heutige Form zu bringen. Der Hof unterliegt einer ständigen Wandlung. Eine erfahrene Montessori- und Naturpädagogin leitet und gestaltet die Weiterentwicklung unseres Lernortes Schulgarten.

Im Vordergrund stehen hierbei die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder im Wechselspiel der Jahreszeiten. Die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fließt ebenso in das Konzept ein, wie Naturbildung, das sinnliche Erleben, Kunst und die kosmische Erziehung nach Maria Montessori.

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Heute nutzen Kinderhaus- und Schulkinder viele Grünflächen, einige (Wildwuchs-)Beete, Buddelkästen, ein Klettergerüst, eine Feuerstelle, ein Kaninchengehege, eine Fußballfläche, eine Balancierstrecke, ein Insektenhotel, eine Bauecke, eine Kletterstrecke zwischen Bäumen und einen Weidentunnel.

Sand/Erde und Wasser ermöglichen in ihrer Kombination vielfältigste Sinneserfahrungen und fordern den Forscherdrang heraus. Das Entdecken von Artenvielfalt und das Lernen in natürlicher Umgebung, kann hier direkt durch Beobachtung erfolgen und die Lust zum Vertiefen wecken.

Bewegung und Sinnesschulung stehen außerdem im Vordergrund der Hofgestaltung. Diverse Sportspiele, Kletter- und Balanciermöglichkeiten, Schaukeln, Fahrzeuge aber auch Ruheräume mit Hängematten und Liegestühlen stehen den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung.

In der Bauecke können sie sich kräftig betätigen und selbst Räume/Häuser schaffen. Arbeiten des täglichen Lebens finden sich in der Beet- und Kaninchenpflege, im Rasenmähen oder Laubharken, beim Fegen, Bauen, Buddeln und sonstigen Tätigkeiten.

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Ein Unterstand ermöglicht das vor Wind und Wetter geschützte Spielen im Freien. Außenwerkstätten für Stein, Ton und Metall sind geplant.

Umgebung

Unser Grundstück grenzt fast unmittelbar an ein ausgedehntes Waldgebiet und ausgewiesenes Berliner Naherholungsgebiet mit Mooren, Tümpeln, kleinen Fließen, aber auch trockenem Sandboden. Einen kurzen Fußweg entfernt fließt die Dahme und lädt ein zum Beobachten und Erforschen der Artenvielfalt von Flora und Fauna.

Zu jeder Jahreszeit werden diese Lernorte in der Natur aufgesucht. Von dort gelangen wieder natürliche Schätze in die Gruppenräume, wo sie untersucht, verändert und dokumentiert werden. Der Wanderlehrpfad »Teufelssee« und das Freilandlabor »Kaniswall« werden gern und oft als außerschulische Lernorte genutzt.