Am Anfang waren die Eltern...
Im Vorfeld hatten sie das Bildungsprojekt beim Bürgermeister und bei Abgeordneten der SPD, CDU und FDP präsentiert. Die Akzeptanz und der Wille für den Aufbau dieser neuen Bildungseinrichtung wurde somit von politischer Ebene im Bezirk unterstrichen.
Zum Schulstart am 9. Februar 2004 ist die Freie Montessori Schule Berlin Genehmigte Ersatzschule nach §2 PrivSchulG.
Die Suche nach einem geeigneten Objekt war erfolgreich, und so wurden dem Verein am 1. Dezember 2003 die Schlüssel für das Schulgebäude in der Köpenzeile 125 in Wendenschloss übergeben. Die Räumlichkeiten mussten mit schier unendlicher Elterninitiative renoviert, umgebaut und den Bedürfnissen des Kinderhauses und der Montessorischule angepasst werden.
Der Pioniergeist der Gründungseltern setzte sich ungebrochen bei den Eltern fort, die daran glaubten und mithalfen aus diesem nüchternen und unansehlichen Gebäude einen Ort des Wohlfühlens, der Freude, des Tatendrandgs - ein Haus des Lernens zu schaffen. Dazu gehörte nicht nur die praktische, ideelle und finanzielle Unterstützung, sondern ganz konkret das Vertrauen, ihre Kinder in diesem Haus des Lernens aufwachsen zu lassen.
Dieses Vertrauen der Eltern, ihre Bereitschaft, unsere Weiterentwicklungen mitzugestalten und uns immer wieder unterstützend und kritisch zu hinterfragen ist eine wichtige Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Da sich unser Bildungsmodell teilweise stark von der öffentlichen Schule unterscheidet, erwarten wir von den Eltern, dass sie unsere Arbeit im Interesse ihres Kindes auch durch die Teilnahme an thematischen Veranstaltungen unterstützen.