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Bewegungskonzept

Inzwischen wird der »Kippelstuhl« für den Schulalltag empfohlen – um Bewegung ins Lernen zu bringen. Bei uns bedingen Lernen und Bewegung einander. Wir sind davon überzeugt, dass körperliche Bewegung und intellektuelle Leistungsfähigkeit in einem engen Zusammenhang stehen.

Im Kinderhaus gibt es einen Extra Bewegungsraum mit Matten, Sprossenwand, Kriechtunnel, den die Kinder nach Abmeldung allein nutzen können. Der Montagvormittag wird entweder im Wald oder in der Turnhalle auf einer Bewegungsbaustelle verbracht. Hier können sie weitestgehend allein probieren, wie weit sie ihre Kräfte und Geschicklichkeit bringen.

Täglich wird der Hof mit seinen Bewegungsangeboten genutzt, oft werden Spielplätze in der näheren Umgebung aufgesucht. Am Nachmittag können die Kinder sich u.a. für Tanz- und Bewegungskurse entscheiden.

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Während der Freiarbeit ist sowohl im Kinderhaus, als auch in der Schule Bewegung möglich und gewünscht. Die Lerngruppenräume bieten genügend Platz für die Arbeit mit den Materialien auch in Kleingruppen. Es kann auf dem Boden oder im Stehen an großen Tischen gearbeitet werden, auch die Flure bieten sich als Arbeitsbereiche an. Es darf jederzeit aufgestanden, Material ergänzt oder getauscht, eine andere Lerngruppe aufgesucht, der Blickwinkel verändert, eine Trink- oder Toilettenpause eingelegt oder eine Toberunde auf dem Hof gedreht werden. Bedingung ist, dass die Mitschüler in ihrer Arbeit nicht gestört werden. Der Bewegungsraum der Lerngruppen 1/2/3 lädt mit Kletter- und Sprossenwand, Schwungelementen und Yoga-Matten zu unterschiedlichsten Bewegungen ein. Für Entspannungsübungen, Yogakurse und Ergotherapie wird er regelmäßig genutzt.

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Die Mahlzeiten werden in einem separaten Speiseraum eingenommen, zu dem man sich erst hin-bewegen muss. Die Mittagspause bietet 1-1,5h Zeit zum Essen und Bewegen. Je nach Alter können der Hof mit Klettermöglichkeiten, Einradstrecke, Fahrzeugen und Fußballplatz, der Beach-Volleyball-Platz oder die Turnhalle für die »Bewegte Pause« genutzt werden. Die Älteren dürfen in Absprache mit den Eltern auch den nahe gelegenen Fußballplatz, den Wald oder den Kietz-Klub nutzen.

Jede Lerngruppe hat einmal pro Woche gemeinsam 1,5h Sport. Zusätzlich ist jeder verpflichtet, sich für mindestens ein weiteres Sportangebot zu entscheiden. Das kann z.B. Tanz und Theater, Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton, Ropescipping, Tischtennis, Yoga … sein. Die Drittklässler gehen wöchentlich schwimmen. Für die 4. und 5. Klässler wird jährlich eine Fahrradprüfung durchgeführt.

Viele Lerngruppen verbringen monatlich mindestens einen Tag im Wald, in der Schwimmhalle, auf Radtour – und bringen so ganz bewusst das soziale Lernen in Bewegung.

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In der jährlich stattfindenden Expertenwoche werden besonders gern die Sportangebote genutzt. Auch die Kooperation mit Sportvereinen und dem Kinderzirkus »Cabuwazi« hat schon zu nachhaltigen Bewegungserlebnissen geführt. Das jährliche Schwimmfest fördert spielerisch Bewegung und Sozialkompetenz durch Staffel- und Klamottenschwimmen und den Bau von Phantasiegebilden in Mannschaftswertung.

Während der einwöchigen Kinderhaus- oder Lerngruppenfahrt werden verschiedenste erlebnispädagogische Schwerpunkte wahrgenommen. Bewegung spielt immer eine zentrale Rolle, wie z.B. beim Rad fahren, schwimmen, reiten, segeln, klettern oder Ski fahren. Ein besonderes Highligt ist zum Ende des Schuljahres unser traditionelles Drachenboot-Fahren. Das Strandbad Wendenschloß wird von bewegungsbegeisterten Kindern und Jugendlichen in Beschlag genommen – wer gerade nicht mit anderen in einem Boot sitzt, spielt Volleyball, Badminton, Tischtennis … oder geht einfach nur baden.

Die Teilnahme an Crossläufen, Triathlon, Vattenfall-Cup, Drumbo-Cup entscheidet sich immer nach den Fähigkeiten und der Leistungsbereitschaft der Kinder und Jugendlichen. Dabei konnten schon etliche Erfolge errungen werden.