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Außerschulische Lernorte

Schon in der Kinderhauszeit wird den Kindern auf Ausflügen z.B. zum Tierpark oder ins Puppentheater deutlich, dass es viele Orte und Gelegenheiten gibt, durch die sie etwas lernen können. Wieder zurück in vertrauter Umgebung arbeiten sie daran weiter, lesen Bücher, messen nach oder zeichnen die Erlebnisse auf.

Für die Schulzeit spielen außerschulische Lernorte durch ihre Authentizität eine zentrale Rolle. Der themenbezogene Besuch von Ausstellungen, Museen, Theater- oder Kinoaufführungen, etc. wird jederzeit als Möglichkeit der multifunktionalen Kompetenzerweiterung angesehen.

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Während der Expertenwoche ermöglichen besonders Eltern unserer Einrichtung Einblicke in ihre Arbeits- und Berufsfelder. Unabhängig von der Lerngruppe können sich die Schüler und Schülerinnen in Interessensgruppen zusammenfinden und die Besichtigungsmöglichkeiten wahrnehmen.

Neben dem Besuch der Leipziger Buchmesse nimmt auch der Mädchen-Zukunftstag »Girls Day« einen festen Platz in unserem Jahreskalender ein.

Das »Going out«, bei dem die Schüler und Schülerinnen eigenständig den gesamten Ausflug planen und Erwachsene nur noch als »body guard« agieren, wird besonders in den höheren Jahrgängen so oft wie möglich praktiziert.

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Die jährlichen Fahrten der Lerngruppen von mindestens einer Woche dienen nicht nur der Stärkung der Sozialkompetenzen innerhalb der Gruppen. Oft werden Zielorte gewählt, an denen ein Wissenszuwachs erlangt werden kann, der in einem Lerngruppenraum mit zeitlichen Beschränkungen nicht möglich wäre.

Die ersten Praktika finden bereits ab der 4. Klasse statt. Unsere Erwartung ist, dass jedes Kind der 4/5/6 innerhalb der drei Jahre in dieser Jahrgangsstufe mehrere Tagespraktika in der Küche, mindestens ein einwöchiges Praktikum im Kinderhaus und beim Hausmeister absolviert. Auch ein Wochenpraktikum im Sekretariat wird demnächst ermöglicht.

In der Jahrgangsstufe der 7/8/9 folgen die ein- bis zweiwöchigen Praktika außerhalb der Schule. Begonnen wird in der 7. Klasse mit einem Praktikum in einer sozialen Einrichtung, g^erne in dem ehemaligen Kindergarten der SchülerInnen oder auch einer anderen Kindertageseinrichtung. In einer Entwicklungspanne, in der sich die Jugendlichen ihren Platz in der Gesellschaft suchen (Link zu Entwicklungsphasen) bietet es sich an, sie spüren zu lassen, wie sie Verantwortung übernehmen und für andere sorgen können. Sich selbst nochmal in das Alter der Kinderhauskinder zurück zu erinnern, wie sie Geborgenheit erleben und sich ausprobieren durften – ist ein guter Ausgangspunkt für die Übernahme von echter Verantwortung.

In der 8.Klasse wird angestrebt, in einem Handwerksbetrieb und in der 9. Klasse in einem Dienstleistungsbetrieb zu arbeiten. Damit soll erreicht werden, über das Wahrnehmen von Bedürfnissen (in den sozialen Einrichtungen) zum eigenen Tätigwerden zu kommen und das Verständnis für den Dienstleistungsgedanken zu wecken.

Durch diese Bandbreite an praktischem Erleben werden erste Überlegungen über den eigenen Berufswunsch initiiert.

Dieser kann durch regelmäßige Kontakte mit dem Berufsinformationszentrum (BiZ) konkretisiert oder verändert werden. Individuelle Beratungstermine mit Mitarbeitern des BiZ können in der Schule vereinbart werden. Dadurch ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen, Lernbegleitern und Berufsberatern möglich und erwünscht. So können bestmögliche individuelle Lern- und Entwicklungsergebnisse vereinbart und erreicht werden.