Jugendschule

Wenn Maria Montessori vom »sozialen Neugeborenen« sprach, dem die Eltern und Pädagogen in diesem Alter gegenüberstehen, so verdeutlicht sich damit treffend der Wunsch nach Geborgenheit einerseits, und dem nach Aufbruch in ein unabhängiges Leben andererseits.
In der geschützten und begleiteten Umgebung einer Jugendschule sollen unsere Mädchen und Jungen vor allem drei Einrichtungen mit dem Ziel der wirtschaftlichen Unabhängigkeit führen:
- Landwirtschaft
- einen Hofladen
- und eine Herberge.
Diese Wirtschaftseinheiten bilden zusammen mit den Werkstätten, dem Unterricht und den selbständigen Studien Elemente der vorbereiteten Umgebung einer Erfahrungsschule des sozialen Lernens. Als Betreuer möchten wir ein Lehrer-/Pädagogen-/Ehe-/Paar gewinnen, die mit in dem Wohnhaus der Jugendlichen wohnen und sie bei ihrem sozialen Leben und Lernen begleiten.
Die Jugendlichen entscheiden selbst über die Dauer ihres Aufenthaltes. Erfahrungen anderer Bildungseinrichtungen haben gezeigt, dass nach intensiver praktischer Arbeit der Wunsch nach konzentrierter theoretischer Auseinandersetzung wieder in den Vordergrund rückt. Die »Rückkehr« in den »normalen Schulalltag« und die Vorbereitung auf den weiteren Lernweg stellen sich dann als selbstverständliche Konsequenz aus dem Erfahrungshintergrund dar.



